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Gründung

Nebenberuflich starten: Das musst du wissen

10. Januar 2026
6 Min.

Du hast eine Geschäftsidee, möchtest als Coach durchstarten oder ins Network Marketing einsteigen – aber dein Hauptjob soll erstmal bleiben? Gute Entscheidung! Nebenberufliche Selbstständigkeit ist der perfekte Weg, um ohne Risiko zu testen, ob dein Business funktioniert.

In diesem Artikel zeige ich dir, worauf du achten musst, damit du rechtlich auf der sicheren Seite bist – und wie du das Gespräch mit deinem Arbeitgeber meisterst.

1. Darfst du überhaupt nebenberuflich selbstständig sein?

Die kurze Antwort: Ja, in den meisten Fällen darfst du das. In Deutschland gibt es grundsätzlich keine Einschränkung, neben deinem Angestelltenverhältnis ein Gewerbe auszuüben.

⚠️ ABER: Es gibt Ausnahmen!

Prüfe deinen Arbeitsvertrag auf diese Klauseln:

  • • Konkurrenzverbot (du darfst keine direkte Konkurrenz zum Arbeitgeber aufbauen)
  • • Nebentätigkeitsverbot (vor allem bei Beamten oder öffentlichem Dienst)
  • • Informationspflicht (du musst deinen Arbeitgeber informieren)

2. Musst du deinen Arbeitgeber informieren?

Ob du deinen Arbeitgeber informieren musst, hängt von deinem Arbeitsvertrag ab. In vielen Verträgen steht eine Klausel wie: "Nebentätigkeiten sind dem Arbeitgeber anzuzeigen."

✅ Meine Empfehlung: Sei transparent!

Auch wenn es nicht explizit im Vertrag steht: Informiere deinen Arbeitgeber. Das schafft Vertrauen und verhindert Probleme später.

Fazit

Nebenberufliche Selbstständigkeit ist eine fantastische Möglichkeit, dein Business risikofrei zu testen. Mit ein bisschen Vorbereitung und der richtigen Kommunikation mit deinem Arbeitgeber steht dir nichts im Weg.